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Pressemitteilungen
05.09.2016 Capital Metro mit HaCon- und Bytemark-Technologie auf Pionierkurs mehr ...
29.08.2016 HaCon auf der InnoTrans 2016: Innovationen in der digitalen Fahrgastinformation mehr ...
08.06.2016 Google setzt auf HAFAS-Echtzeitserver mehr ...
Artikelaktionen

HaCon-Blog

Hier finden Sie alles zu HaCon, unseren Produkten HAFAS und TPS sowie den neuesten innovativen Features und Funktionen. Ergänzend zu unseren Pressemitteilungen und Social Media-Aktivitäten erweitern wir damit unseren Service für Kunden, Journalisten und andere Interessierte. Viel Spaß beim Lesen!

Die HaCon Kids-App

von Peter Weller13.07.2016

Eine Mobilitätsapp für Kinder: Damit haben wir uns im HaCon Mobility Lab in den letzten Monaten beschäftigt. Zunächst wurden Studien gewälzt, dann Interviews mit Eltern geführt und schließlich Workshops mit Kindern gehalten. Erste Ergebnisse und einen Prototypen gab es dann auf dem HAFAS-Anwendertreffen 2016 zu sehen.

Kinder zwischen 8 und 12 Jahren sind heute ganz selbstverständlich mobil unterwegs – im technischen Sinn mit Smartphones und Co. sowie in der Fortbewegung mit Bus und Bahn. Sie nutzen die Öffis, um von der Schule zu Freizeitaktivitäten oder zu Freunden und wieder nach Hause zu fahren. Diese Wege und Verbindungen werden häufig mit den Eltern geübt, aber wenn der Bus ausfällt oder sie in die falsche Bahn steigen, dann wissen Kinder oft nicht, was sie tun sollen bzw. fühlen sich schnell unwohl. Deshalb haben wir uns gefragt: Warum nicht eine App entwickeln, bei der weniger Inhalt mehr ist und deren Usability stark auf diese Zielgruppe und ihre Anforderungen zugeschnitten ist? Wir haben uns also mit Kindern zusammen angeschaut, wie sie unterwegs sind, welche Wege und Verkehrsmittel sie nutzen, wo ihre persönlichen Probleme liegen, z.B. unübersichtliche Haltestellen, lange Wartezeiten etc. In Interviews mit den Kids und ihren Eltern haben wir viel gelernt, z.B. darüber, dass Kinder ihre Mobilität gern persönlich gestalten und den Spaß daran suchen, statt sie als bloße Routine zu begreifen. Aber: Kein Kind soll nur noch mit dem Smartphone vor der Nase seine Umgebung wahrnehmen. Daher soll die App auch dazu animieren, mehr und mehr selbständig zu werden und so zu einem selbstbewussten Öffi-Nutzer heranzuwachsen.

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Verbindungsauskunft und Routing

„Ich" im Zentrum: Alle Ziele sind um das Kind herum angeordnet sowohl in der Favoritenansicht (links) als auch im Kartenmodus (rechts). Start und Ziel lassen sich durch einfaches Drag & Drop definieren, ohne umständliches Eintippen von Adressen. Hier sucht unsere junge Nutzerin den besten Weg zur Schule. Die einfach strukturierte Verbindungsansicht (links) gibt einen klaren Überblick über Fahrtzeiten und Umstiege. 

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Features auf dem Wunschzettel

Falls der Bus einmal ausfällt oder die Kinder sich verfahren haben und nicht mehr weiterwissen, hilft ein stets sichtbarer Button dabei, schnell die richtige Person zu finden und übermittelt Mama, Papa oder Nachbarin den aktuellen Standort auf Knopfdruck (links). Diese Funktion hatten Eltern und Kinder explizit auf ihrer Wunschliste. Nicht zuletzt kann man in der App einen eigenen Avatar definieren, um dem Bedürfnis nach Personalisierung der jungen Zielgruppe gerecht zu werden (rechts). Er lässt sich individuell den eigenen Vorstellungen anpassen das schafft Identifikation und ermöglicht spielerisches Erlernen neuer Funktionen.

Wohin geht die Reise?

von Michael Frankenberg27.01.2016
Digitale Vernetzung


Das Internet der Dinge, Industrie 4.0 und deren Chancen für den öffentlichen Personenverkehr.

Digitalisierung und Öffentlicher Personenverkehr – passt das zusammen? Wir finden, durch Industrie 4.0 sind die Chancen für die Neuentdeckung von Bus und Bahn größer denn je! Wir steuern mit Smartphones und Apps unser tägliches Leben, können bis auf wenige Meter genau unsere Pakete verfolgen, per Tablet den Heizungsstand kontrollieren und mit dem Smartphone unser Car2Go öffnen. Dank digitaler Technologien hat auch die Fahrt mit den Öffentlichen stark aufgeholt: Von der Ticket-Buchung über die Navigation zum richtigen Wagen und zum reservierten Platz über Informationen zum Umstieg bis hin zum Routing an die Tür – der Content, der in unseren HAFAS-Apps steckt, wird zunehmend detaillierter und liefert zusätzlich zur Fahrplanauskunft Mobilitätslösungen mit Reisebegleitung von A bis Z.Zitat_Michael_Frankenberg

Durch immer mehr Sensoren um uns herum können wir besser mit der Technik in mobilen Geräten kommunizieren und umgekehrt. Smartphones z.B. erkennen inzwischen sogar, ob wir auf einem Berg stehen und wann wir mit unserer aktuellen Schrittgeschwindigkeit den nächsten Bahnhof erreichen werden. Das machen wir uns als Softwarespezialisten zu Nutze und passen unsere Apps dementsprechend an. Zudem sind wir aktiv an der Erprobung neuer technischer Infrastrukturen beteiligt. Etwa bei der Ausstattung der Bahnhöfe mit Beacons, die das Routing innerhalb von Gebäuden ermöglichen. Am Berliner Bahnhof Stadtmitte realisieren wir mit der BVG derzeit ein Pilotprojekt, das die Orientierung in U-Bahn-Anlagen sowie während der Fahrt im Tunnel mittels Beacons vereinfacht.

Apps im Dialog mit Verkehrsunternehmen und Kunden

Verkehrsunternehmen kommunizieren durch Apps mit den Fahrgästen, aber geht das nicht auch andersherum? Warum sollen Fahrgäste nicht mit Hilfe ihrer App dem Busfahrer signalisieren, bis wohin sie fahren wollen, bis sie aus- oder umsteigen möchten? Das Zusammenspiel unserer Apps für Endkunden und Fahrer, wie es mit HAFAS Smart VMS stattfindet, bietet schon heute die Möglichkeit, den roten Stop-Knopf im Bus über die App zu drücken, oder noch besser, den genauen Fahrtwunsch inklusive Umstieg und Anschlusssicherung abzubilden. Dadurch weiß der Fahrer genau, wo wie viele Leute ein- und aussteigen wollen und wo auf Anschlussfahrgäste gewartet werden muss. Die Fahrer-Apps kommunizieren untereinander, die Leitstelle muss nicht mehr eingreifen.

Die Zukunft ist smart

Die digitale Entwicklung bietet spannende Möglichkeiten. Mit unserem HaCon Mobility Lab in Berlin forschen wir intensiv an der intelligenten Vernetzung aller relevanten Fortbewegungsmittel. Die Smartwatch wird noch größeren Stellenwert erhalten und insbesondere das Ticketing und die Navigationsmöglichkeiten deutlich erweitern. Der öffentliche Personenverkehr, der einst zwecks Massenbeförderung etabliert wurde, erfährt einen Paradigmenwechsel – er wird zunehmend individueller erleb- und steuerbar.

Grafik: © fotolia / ellagrin

Smart, Smarter, Smart Mobility Blog!

von Leonie Segermann23.11.2015

smart-mobility-blog_transparentMit http://smartmobility.hacon.de hat HaCon eine neue Webpräsenz ins Leben gerufen:  Das Smart Mobility Blog berichtet ab sofort aus der Welt der neuen Mobilität.

Nah an neuen Technologien, Mobilitätsdiensten und Anwendungen, den Nutzern und ihren ersten Erfahrungen damit - das ist die Perspektive! Seit 2014 gibt es das HaCon Mobility Lab in Berlin – unter der Leitung von Christian Maertins widmet sich das Berliner Büro verstärkt dem Thema Smart Mobility, sprich der intelligenten Verknüpfung aller Verkehrsmittel und Transportoptionen sowie den neuesten Trends in Sachen Apps. „Berlin ist europaweit Vorreiter in Bezug auf Angebot und Nachfrage vernetzter Transportlösungen", sagt Maertins. „Damit bietet die Stadt beste Voraussetzungen, um Mobilitätsprozesse noch besser zu ergründen und die Zukunft spielerisch vorauszudenken."

Hier knüpft das neue Smart Mobility Blog an: Ob Schwerpunktthemen wie vernetzte Mobilität oder Smart Cities, Interviews, Gastbeiträge  oder andere aktuelle Posts - mit einem abwechslungsreichen Repertoire an lesenswerten Artikeln bietet die Seite allen Mobilitäts-Enthusiasten eine spannende Lektüre. Überzeugen Sie sich selbst!

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HAFAS trifft TICKeos in Berlin

von Kristina Spoerl25.08.2015

BVG_StartAuch in der Hauptstadt profitieren Fahrgäste von der Partnerschaft zwischen HaCon und EOS UPTRADE: Die neue mobile App „FahrInfo Plus“ der Berliner Verkehrsbetriebe BVG liefert Fahrplanauskunft und Ticketing aus einem Guss und navigiert durch den Verkehrsdschungel.

Die Berliner S- und U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen sind die Lebensadern der pulsierenden deutschen Metropole. Jährlich befördern die Berliner Verkehrsbetriebe über 900 Millionen Pendler und Touristen quer durch alle Bezirke – von Adlershof bis Zehlendorf. Die „FahrInfo Plus“-App der BVG für iPhone, Android und Windows Phone hilft den Fahrgästen durch die Stadt und wurde jetzt um wesentliche HAFAS-Komponenten ergänzt, mit frischem Design sowie zahlreichen innovativen Features versehen und ausgebaut. 

Die App bietet von der Routenplanung über Push-Nachrichten bis zum mobilen Ticket alle wichtigen Funktionen für unterwegs. Neu sind u.a. der integrierte Abfahrtscountdown sowie der Ausstiegsalarm: Damit verpassen Tagesgäste und Nachtschwärmer keine Haltestelle mehr und steigen immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort aus. Zusätzlich wurden die OSM-basierten Kartenansichten rundumerneuert und mit Streckennetz, Routenverlauf sowie der Darstellung von Fußwegen ergänzt. Lieblingsstrecken können gespeichert und per Fingertipp abgerufen werden. Außerdem lassen sich die Standorte verfügbarer Carsharing-Fahrzeuge von car2go und DriveNow auf einer interaktiven Umgebungsansicht darstellen und gegebenenfalls reservieren.

www.bvg.de

 

Immobiliensuche mit HAFAS

von Leonie Segermann15.06.2015
Logo_ImmoScout

Dass HaCon-Technologie nicht nur innerhalb der Verkehrsbranche sinnvoll zum Einsatz kommt, zeigt die Fahrzeitsuche von ImmobilienScout24.

Wohnungssuche ist oftmals ein leidiges Thema. In vielen Städten ist es mittlerweile extrem schwierig geworden, überhaupt eine Immobilie zu finden, die den eigenen Vorstellungen entspricht. Spezialisierte Suchmaschinen und Portale leisten wertvolle Hilfestellungen und sind für viele die erste Instanz, wenn es um die Wohnungssuche geht. ImmobilienScout24 hat gemeinsam mit der Deutschen Bahn und HaCon einen besonderen Service eingerichtet: Mit Hilfe der Fahrzeitsuche haben Nutzer die Möglichkeit, Immobilien nach ihrer zeitlichen Entfernung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu einer bestimmten Adresse auszuwählen. Möchte man beispielsweise ein Domizil in unmittelbarer Nähe seines Arbeitsplatzes ausfindig machen, lassen sich die Suchergebnisse dementsprechend anpassen.

„Der Radius ist dabei nicht der entscheidende Faktor, sondern die tatsächliche Fahrzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln“, weiß Katrin Dreyer von ImmobilienScout24 und erläutert die Entscheidung des Portals für die von HaCon entwickelte Technologie: „Bei einer Umfrage haben wir festgestellt, dass jeder Dritte täglich bis zu eine Stunde zu seinem Arbeitsplatz unterwegs ist. Dabei ist der häufig geäußerte Wunsch, im Grünen zu wohnen, oft in einem vernünftigen Zeitrahmen durchaus realisierbar, wenn man die ideale Verkehrsanbindung mit berücksichtigt. Dabei kann man Orte entdecken, die man vorher bei der Suche überhaupt noch nicht im Blick hatte.“

Auch andere HaCon-Kunden wie die Deutsche Bahn und die Verkehrsverbünde in Berlin, Innsbruck und Wien sowie Samtrafiken in Schweden nutzen die Umkreissuche. Sind neben den Haltestellen und Stationen der öffentlichen Verkehrsmittel auch andere geocodierte Daten wie Sehenswürdigkeiten oder Hotels mit der Fahrplanauskunft verknüpft, bietet der Dienst Reisenden einen echten Mehrwert. Damit können beispielsweise Geschäftsreisende eine Übernachtungsmöglichkeit im Umkreis einer halben Stunde finden oder Familien ein Ausflugsziel mit selbst definierter Reisezeit.

www.immobilienscout24.de

Landets Puls: Neuer HAFAS Live-Fahrplan in Dänemark

von Michael Gabor24.02.2015

Seit Kurzem sind unsere dänischen Nachbarn noch näher am Puls der Zeit: Mit dem Live-Fahrplan des Infrastrukturbetreibers Banedanmark steht Reisenden jetzt eine neue interaktive Karte zur Verfügung, die den gesamten Personenzugverkehr des Landes in Echtzeit abbildet. 

Millionen von dänischen Fahrgästen informieren sich bereits seit Langem mit der HAFAS-basierten Rejseplanen-App über ihre Verbindungen und Anschlüsse im Bahnverkehr. Landets Puls bietet nun einen zusätzlichen Service, nämlich die Möglichkeit der Zugverfolgung in Echtzeit: Der Live-Fahrplan zeigt den gesamten Fern- und Regionalverkehr inklusive DSB Øresund der Stadtbahn S-Tog in Kopenhagen. Bereits auf den ersten Blick ist anhand der farbigen Icons die Pünktlichkeit der Züge erkennbar – ein Klick auf den jeweiligen Zug zeigt detaillierte Informationen zur Route, zu Zwischenhalten und möglichen Verspätungen. Wenn gewünscht, lassen sich nicht relevante Züge und Strecken ausblenden.

Landets Puls ist über die Website von Banedanmark und DSB sowie als mobile App für Android, Windows Phone und iPhone verfügbar.


Der HAFAS Live-Fahrplan kommt mittlerweile vielerorts in Europa zum Einsatz: Neben Banedanmark freuen sich HaCon-Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Schweden sowie Großbritannien über die Zug- bzw. Busverfolgung in Echtzeit.

HaCon auf der InnoTrans 2014

von Kristina Spoerl06.10.2014

Großes Interesse an Smart Mobility-Lösungen für Verkehrsunternehmen: Erstmals präsentierte sich HaCon zusammen mit EOS UPTRADE an einem gemeinsamen Stand auf der Berliner InnoTrans. Zahlreiche Besucher informierten sich über aktuelle Neuigkeiten aus den Bereichen HAFAS, TPS und Consulting.

Besonders nachgefragt waren Entwicklungen der mobilen HAFAS-Anwendungen: Ob Apps für Wearables und iOS 8, integriertes Handy-Ticketing oder Reisebegleitdienste – das HaCon-Team gab erste aufschlussreiche Einblicke in die neuesten Smart Mobility-Lösungen.

Auf großes Interesse stießen die Präsentationen mit Wearables, allen voran Smartwatches, und deren Einsatzmöglichkeiten im Rahmen der Fahrplanauskunft. Neben dem Abrufen von Verbindungsinformationen konnten unsere IT-Spezialisten auch das Ticketing und Navigation von Start bis Ziel über die neuen Geräte demonstrieren.

In lockerer Atmosphäre, an zahlreichen Arbeitsplätzen und in komfortablen Sitzgruppen konnten sich Besucher und Interessenten mit den Teams von HaCon und EOS UPTRADE austauschen und angeregt diskutieren. Auf der Standparty am ersten Messeabend gab es darüber hinaus weitere Gelegenheiten, in zwangloser Runde das ein oder andere Gespräch vom Tage zu vertiefen.

Wir freuen uns auf die nächste InnoTrans in 2016!

 

emma-Routenplaner macht den Bodensee (e)mobil

von Daniel Schmidt23.05.2014

Mit einem umfangreichen Serviceangebot für Fahrgäste im Raum Bodensee macht „emma“ Elektromobilität jetzt noch attraktiver: Auf der e-mobility-world 2014 in Friedrichshafen präsentieren die Projektpartner vom 23.-25. Mai den HAFAS-basierten emma-Routenplaner, der ab sofort auch für iPhones zur Verfügung steht und eine lückenlose, intermodale Reiseauskunft von Tür zu Tür bietet.

Ziel des Projektes „e-mobil mit Anschluss“ (kurz emma) ist es, Fahrgäste ohne lange Wartezeiten auch in ländlichere Gegenden der Region rund um Friedrichshafen und den Bodenseekreis zu bringen. Dabei sollen die E-Cars die öffentlichen Verkehrsmittel sinnvoll ergänzen. Um die Reiseplanung von A nach B optimal zu unterstützen, hat HaCon als Partner des vom Bundesverkehrsministerium geförderten Projektes eigens einen emma-Routenplaner entwickelt. Dieser verknüpft Bus- und Bahnverbindungen mit privatem Transport und wird helfen, die Akzeptanz von Elektroautos als Teil des öffentlichen Nahverkehrs in der Region zu fördern und deren Nutzung weiter voranzutreiben.

Der Service steht sowohl auf der Website www.emma-pub.hafas.de als auch als Smartphone-App für Android und iOS zur Verfügung. Nach erfolgter Verbindungssuche ist sofort ersichtlich, ob gerade ein emma-Fahrzeug zur Verfügung steht und wenn ja, wo dieses geparkt ist. Darüber hinaus beinhaltet der Routenplaner zahlreiche nützliche Funktionen, die die Reise erleichtern: So werden beispielsweise Verspätungen und alternative Reiserouten in Echtzeit ausgewiesen. Dynamische Karten ermöglichen exaktes Routing, egal ob eine bestimmte Adresse, Haltestelle oder eine Ladestation angesteuert werden soll. Die Informationsdichte auf der Karte passt sich dabei je nach Zoomstufe automatisch an: Mit einem Klick können Liniennetze und die Haltestellen verschiedener Verkehrsmittel sowie emma-Ladestationen dargestellt werden.    

Die Abfahrtstafeln zeigen für jeden beliebigen Bahnhof und jede Haltestelle die abfahrenden und ankommenden Fahrzeuge und sind optisch wie funktional besonders anwenderfreundlich. Mit der Umkreissuche lassen sich Reiseziele nach ihrer individuellen Erreichbarkeit mit Bus, Bahn, Pkw, Fahrrad oder zu Fuß auswählen: Die Suchfunktion integriert geocodierte Daten in die Fahrplanauskunft und erlaubt so das Eingrenzen von Zielen nach der maximalen Fahrtzeit von einem frei wählbaren Ausgangspunkt.

TPS Integrator veredelt MERITS-Daten der UIC

von Dr. Frank Martini25.02.2014

In der Datenbank MERITS erfasst die UIC alle Züge von 32 angeschlossenen europäischen Bahnen. Seit Februar nutzt der internationale Eisenbahnverband die HaCon-Software TPS Integrator zur zentralen Qualitätssicherung von MERITS. Auch die DB führt das Tool schrittweise zur Integration von Bahn- und ÖPNV-Daten aus über 130 Quellen und 15 Formaten ein. Weitere Kunden wie die SNCB und die NSB haben TPS Integrator bereits beauftragt.

Die angeschlossenen Bahnen liefern ihre eigenen Daten an MERITS und können wiederum sämtliche dort vorhandenen Informationen für die eigenen Auskunfts- und Vertriebssysteme nutzen. Allerdings sind besonders im grenzüberschreitenden Verkehr Dopplungen und widersprüchliche Angaben innerhalb der Datensätze kaum zu vermeiden. Das betrifft orthographische Unterschiede bei der Benennung von Haltestellen, variierende Zugnummern, Bahnsteige sowie auch An- und Abfahrtszeiten. TPS Integrator schließt die Lücke zwischen Fahrplankonstruktion und der Verwendung von Fahrplandaten in Vertriebssystemen: Gleiche oder ähnliche Informationen aus verschiedenen Quellen werden automatisch identifiziert, entfernt bzw. miteinander harmonisiert. TPS Integrator validiert die Angaben unterschiedlicher Anbieter einheitlich und exportiert sie je nach Bedarf und Anforderungsgrad. Als webbasiertes und mandantenfähiges Tool ermöglicht die HaCon-Software den Daten-Upload aus den jeweiligen bahneigenen Systemen – die Erfassung und Pflege erfolgt zentral über einen Webbrowser.

TPS Integrator eignet sich für jedes Verkehrsunternehmen, das eigene Daten mit denen anderer ÖV-Anbieter integriert, um seinen Kunden eine vollständige Verbindungskette anzubieten oder auch um weitere Informationen hinzuzufügen. Fahrgäste profitieren so von einer bis ins Detail stimmigen Fahrplanauskunft.

Responsive Website für www.irishrail.ie

von Dirk Esters11.02.2014

Ab sofort glänzt die Website des irischen Bahnbetreibers Iarnród Éireann Irish Rail mit einem dynamischen Aufbau, der optimierte Ansichten und eine intuitive Bedienung für die unterschiedlichsten Displaygrößen und Auflösungen verschiedener Endgeräte garantiert.

Die Anforderungen an modernes Webdesign sind analog mit der Popularität von Smartphones und Tablets gestiegen. Navigation, Bilder, Textelemente - Anwender erwarten eine komfortable Benutzeroberfläche, die perfekt auf ihr jeweiliges Endgerät und ihren Anwendungskontext zugeschnitten ist. 
                                                               
Für die staatliche Eisenbahngesellschaft Iarnród Éireann Irish Rail hat HaCon jetzt eine eben solche flexible Weboberfläche erfolgreich umgesetzt: Unter www.irishrail.ie erwarten den Nutzer nun immer technisch und gestalterisch ausgefeilte Ansichten - egal, ob er mit dem stationären PC, einem Tablet oder Smartphone auf die Website zugreift. Dabei war der Faktor Usability entscheidend: So müssen bei einer für Touchdevices optimierten Ansicht völlig andere Dinge beachtet werden. Außerdem unterscheiden sich die mobilen Bedienkonzepte deutlich von denen regulärer Websites: Mit dem Smartphone werden häufig kurzfristige Fahrplananfragen gestellt, während die "reguläre" Internetpräsenz vom PC aus oft auch zur langfristigen und umfangreichen Reiseplanung genutzt wird.

Realisiert hat HaCon das Projekt mit Responsive Webdesign-Methoden: Hierbei definiert ein Basiswert die maximale Breite der Website - alle weiteren Größenangaben der einzelnen Elemente werden prozentual in ein Verhältnis dazu gesetzt. Dadurch entsteht ein flüssiges Gestaltungsraster, das den zur Verfügung stehenden Platz perfekt ausnutzt. Aber nicht nur der Endkunde, sondern auch das Verkehrsunternehmen selbst profitiert von unmittelbaren Vorteilen: Änderungen an der Website können beispielsweise schnell und einfach für alle Ausgabekanäle gleichzeitig vorgenommen werden. Dadurch werden sowohl die laufenden Kosten gesenkt, als auch der Pflegeaufwand deutlich reduziert.

Echtzeit-Zugradar für Großbritannien

von David Faithful18.12.2013

Die Beta-Entwicklung eines HAFAS-basierten Live-Fahrplans ist der erste große Schritt auf der UK-Roadmap von HaCon, die viele Innovationen nach Großbritannien bringt.

Die Integration von Fahrplan- und Echtzeitdaten ist Teil unserer strategischen Planung für Großbritanniens Eisenbahngesellschaften. Davon profitieren nicht nur Reisende, sondern auch der Infrastrukturbetreiber Network Rail sowie die Eisenbahngesellschaften und Frachtlogistikunternehmen des Landes.

Durch die Kombination aus Fahrplanauskunft, Echtzeit-Tracking sowie den Positionsdaten der Züge können wir Benutzeroberflächen liefern, die nicht nur für die Fahrgäste eine Bereicherung darstellen - auch Kundendienste von Bahnunternehmen, Ingenieure und Wartungstechniker, Zugplaner und Disponenten profitieren davon, ebenso wie Frachtlogistikunternehmen und deren Kunden, die ihre Frachtsendung über ein gesichertes Portal verfolgen wollen.

Der UK-Zugradar ist eine von zahlreichen Innovationen für den UK-Markt. Mit Hilfe des HAFAS Live-Fahrplans, der die realen Zugbewegungen fließend auf einer interaktiven Karte wiedergibt, lassen sich bereits sämtliche Personenzüge in Großbritannien live verfolgen. Verspätungsminuten werden in Echtzeit berechnet und Verspätungsprognosen in Abgleich mit den Soll-Fahrplandaten erstellt. Das HAFAS Feature-Portfolio bietet umfangreiche Filterfunktionen, z.B. nach Anbieter, benutzerdefinierte Verspätungstoleranz, Stations- und Zugfinder, und vieles mehr.     

Erstmalig in Großbritannien kartographieren wir die Längen- und Breitengrade tausender Ausweichgleise, Knotenpunkte, Stellwerke, Güterstrecken, Güterbahnhöfe und Häfen, um unseren HAFAS Smart ITCS-Kunden im Frachtlogistiksektor absolute Genauigkeit zu gewährleisten. Außerdem werden unsere Systeme künftig auch Einschränkungen und Eigentumsrechte in Bezug auf die britische Infrastruktur einbeziehen und so die komplette Schienennutzung einheitlich auf nur einer Karte visualisieren.

All unsere Entwicklungen verfolgen das Ziel, weniger Verspätungen, mehr Kapazität und geringere Kosten für die britischen Eisenbahnunternehmen hervorzurufen. Unser neuer UK-Zugradar ist der jüngste Beweis für unser Engagement in der britischen Bahnindustrie. 

Film ab! TIGER DEMO bringt Häfen auf die Schiene

von Lars Deiterding04.11.2013

Als technischer Koordinator verantwortet HaCon das Projekt TIGER DEMO, das seit 2011 mit 22 europäischen Partnern Konzepte für Hinterlandverkehre deutscher und italienischer Seehäfen erarbeitet hat. Das Projekt mit einem Gesamtetat von rund 6 Mio. EUR wird durch die EU-Kommission gefördert und findet am 13. Dezember 2013 auf der Konferenz in Genua seinen erfolgreichen Abschluss.

 

Auf der Logistikmesse Intermodal Europe in Hamburg wurde im Oktober 2013 erstmals der Film „Boosting Efficiency – Optimising Rail Freight Operations“ präsentiert. Er zeigt neue Eisenbahnbetriebskonzepte, die im Rahmen von TIGER DEMO entwickelt wurden und mit denen die landseitigen Containerverkehre der norddeutschen Seehäfen optimiert werden. Im Vordergrund stehen dabei die Mengenkonsolidierung und das Bilden terminalreiner Züge in sogenannten Rail Hubs außerhalb der Seehäfen. Durch die Vorsortierung der Container im Hafenhinterland werden zeit- und kostenaufwändige Rangierprozesse innerhalb der Häfen vermieden, zudem wird die Infrastruktur entlastet. Dadurch steigen Produktivität und Konkurrenzfähigkeit des Kombinierten Verkehrs gegenüber dem reinen Straßentransport. Zugleich werden die Seehäfen in die Lage versetzt, größere seeseitige Containermengen zu bewältigen.

Praktisch umgesetzt werden diese Ansätze derzeit in den Rail Hubs Nienburg und Bremen. Mittlerweile ist aus ersten Pilotverkehren ein marktreifer Regelbetrieb mit bis zu 20 Zügen pro Woche geworden, die die norddeutschen Seehäfen mit dem Hinterland verbinden. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass die Erwartungen und Zielvorgaben von TIGER DEMO vollständig erreicht worden sind.

Mehr über TIGER DEMO...

Neue Station Boards für Dänemark

von Tobias Raddatz15.10.2013

Anwenderfreundlich, webbasiert und in Echtzeit: Seit kurzem freuen sich die Dänen über neue Abfahrtstafeln aus dem Hause HaCon. 

Ob im Bahnhof, an der Haltestelle, in öffentlichen Einrichtungen oder Geschäften – die Station Boards von Rejseplanen informieren Fahrgäste über die nächsten Abfahrten, die Pünktlichkeit bzw. aktuelle Wartezeiten verschiedenster Verkehrsmittel. In punkto Anwenderfreundlichkeit, Funktionalität und Optik haben die webbasierten Anzeigetafeln jetzt noch mehr zu bieten: Um die Fahrgastinformationen darzustellen, benötigt man lediglich einen Bildschirm, eine Internetverbindung und die passende URL – nach ausgewähltem Vollbildmodus ist die Abfahrtstafel in Betrieb.

Die Inhalte der Station Boards sind frei konfigurierbar. So können beispielsweise die anzuzeigenden Verkehrsmittel oder auch nur spezielle Linien ausgewählt werden. Selbstverständlich lassen sich auch die Abfahrten mehrerer Stationen auf einem Board zusammenfassen, was vor allem dann besonders sinnvoll ist, wenn der Standort des Monitors zwischen zwei Haltestellen liegt. Außerdem besteht die Möglichkeit, durch Eingabe von Freitext zusätzliche Informationen zu erfassen. Je nach Tageszeit ist automatisch der Tag- oder Nachtmodus aktiv, so ist die Anzeige immer optimal lesbar.

Zur besseren Orientierung für Reisende hat sich die Countdown-Ansicht bewährt: Diese zeigt auf einen Blick, wie lang bis zur nächsten Abfahrt gewartet werden muss. Verspätungen werden in Echtzeit ausgewiesen. Darüber hinaus sind Störungsmeldungen sichtbar, die mit dem HAFAS Information Manager HIM erfasst werden. Diese sorgen dafür, dass die Fahrgäste die relevanten Informationen zu ihrer Verbindung rechtzeitig und punktgenau erhalten. Der webbasierte HIM eignet sich auch hervorragend, um alternative Verbindungen zu definieren, die bei Ausfällen automatisch auf den Station Boards angezeigt werden. 

Sehen Sie hier Beispiele für Abfahrtstafeln sortiert nach Linie bzw. als Countdown-Ansicht:
haf.as/dk1 und haf.as/dk2

InformNorden 2013: HaCon in Helsinki

von Stephanie Hübe12.09.2013

Zur InformNorden versammeln sich jedes Jahr die Verkehrsunternehmen und -verbünde aus Skandinavien zum regen Erfahrungsaustausch. HaCon gehört zum kleinen Kreis von Ausstellern, die die neuesten IT-Trends für den öffentlichen Verkehr vorstellen. 

Auch 2013 präsentieren wir unsere jüngsten Weiterentwicklungen aus dem Bereich HAFAS, dieses Mal in der finnischen Hauptstadt Helsinki. Unser Fahrplanauskunftssystem ist bereits in Norwegen, Schweden und Dänemark etabliert, sowohl als landesweite Lösung über alle Verkehre als auch lokal für einzelne Regionen. Die skandinavischen Länder sind für HaCon besonders wichtig, da dort die Affinität für neue Technologien und Smartphones oft höher ist als im Rest Europas.

Für Rejseplanen in Dänemark entwickeln wir nicht nur mehrere Apps für Smartphones und Tablets kontinuierlich weiter - auch unser Betriebsleitsystem HAFAS Smart ITCS kommt dort zum Einsatz. Für die landesweite Fahrplanauskunft liefert unsere Software präzise Echtzeitdaten aus den Fahrzeugen, die direkt in sämtliche Ausgabekanäle für Fahrgastinformationssysteme eingespeist werden. Reisende in Dänemark behalten so z.B. über ihr Mobiltelefon immer den Überblick über Unregelmäßigkeiten im Betriebsablauf und können sich dementsprechend besser darauf einstellen.

Um das Zurechtfinden unterwegs komfortabler zu gestalten, hat HaCon eine neue Onboard- und Indoor-Navigation für mobile Geräte entwickelt, die wir Besuchern der InformNorden erstmalig vorstellen: Damit lassen sich schon vor Fahrtantritt und natürlich während der Reise wichtige Details zum Fahrtverlauf sowie zur Orientierung am (Ziel-)Bahnhof aufrufen. Ob Fotos, Karten oder schematische Pläne - diese "visuellen Anker" sind an den wichtigsten Wegepunkten in der Fahrplanauskunft hinterlegt und können so je nach Bedarf, ob in Vorbereitung oder in der konkreten Situation, angezeigt werden. In diesem Sinne: Hyvää matkaa!

HaCon auf der IdeenExpo 2013

von Dr. Werner Kretschmer03.09.2013

342.000 Besucher an neun Tagen zählte die IdeenExpo 2013. Damit hat sie sogar die diesjährige CeBIT übertrumpft.

Seit 2007 hat sich die IdeenExpo zur Aufgabe gemacht, junge Menschen für naturwissenschaftliche und technische Berufe zu begeistern und dadurch dem Mangel an Nachwuchskräften in diesen Branchen entgegenzuwirken. Alle zwei Jahre findet die Messe in Hannover statt – erstmalig 2013 auch mit HaCon: Als Mitglied des Vereins ZUKUNFTINC. haben wir unseren Heimvorteil genutzt, um auf die Initiative Marktführer Hannover e.V. und die Karrierechancen in den Partnerunternehmen aufmerksam zu machen. Neben HaCon unterstützen sieben weitere Firmen das professionelle Netzwerk – zu den bekanntesten gehören Bahlsen, KIND Hörgeräte und Sennheiser.

Vom 24. August bis zum 1. September 2013 konnten sich die Messebesucher von einer außergewöhnlichen Kombination aus fundierter Wissensvermittlung und hohem Spaßfaktor überzeugen. Ganz nebenbei kamen sie auch mit potenziellen zukünftigen Arbeitgebern ins Gespräch: Am Stand von ZUKUNFTINC. nutzten zahlreiche junge Menschen die Möglichkeit, sich bei den Marktführern der Region nach freien Ausbildungs- und Praktikumsstellen zu erkundigen. Für HaCon war es ein besonderes Anliegen, Abiturientinnen von den Chancen und Vorzügen der MINT-Studienfächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu überzeugen, in denen weibliche Studierende leider oft noch unterrepräsentiert sind. Ein fotografisches Souvenir gab's obendrein: Schulklassen und andere Standbesucher konnten sich im ZUKUNFTINC.-Bilderrahmen fotografieren lassen, was sich auch das HaCon-Team nicht entgehen ließ.

Hier geht's zur IdeenExpo!

Mehr über ZUKUNFTINC.

Team Challenge 2013

von Peter Talke27.08.2013

Dass HaCon zu den sportlichsten Firmen Hannovers gehört, haben wir auf der diesjährigen Herrenhäuser Team Challenge Mitte August bewiesen.

Nicht weniger als 40 HaConesen stellten sich der Herausforderung im Georgengarten und nahmen erfolgreich am 4 x 4 Kilometer langen Firmenlauf teil. Läufer aus allen Abteilungen demonstrierten, dass eine gute Anschlusssicherung nicht nur digital reibungslos funktioniert. Bestens motiviert und angefeuert von begeisterten Fans gingen zehn HaCon-Staffeln an den Start – insgesamt verzeichnete die Team Challenge ein Teilnehmerfeld von 1.500 Läufern, die sich auf den Rundkurs begaben.

Zusammen mit Sennheiser, die ebenfalls 40 Mitarbeiter ins Rennen schickten (bei einer zwölffach größeren Belegschaft), stellte HaCon die teilnehmerstärkste Mannschaft – jeder unserer sportlichen Kollegen darf deshalb gratis das GOP-Wintervarieté besuchen. Zum krönenden Abschluss der Veranstaltung und zum Wiederaufbau der Kräfte nach erhöhtem Kalorienverbrauch wurde zünftig gegrillt und gefeiert.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Noch mehr Impressionen von der Team Challenge 2013

HAFAS Live-Fahrplan in 3D

von Michael Frankenberg31.07.2013

Busse und Züge in Echtzeit auf einer interaktiven Karte verfolgen - das ermöglichen immer mehr HaCon-Kunden ihren Fahrgästen.

So haben wir bereits für die S-Bahnen München und Stuttgart, die DB Netz AG, die metronom Eisenbahngesellschaft sowie die ÖBB und die SBB unseren Live-Fahrplan realisiert, sowohl für die Nutzung auf Websites als auch via App für alle gängigen Betriebssysteme. Auch der Rhein/Main Verkehrsverbund (RMV) und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) freuen sich schon auf den innovativen Zugverfolgungsmodus für ihre Fahrplanauskunftssysteme.

Nun startet unser Live-Fahrplan in die dritte Dimension: Die neue 3D-Schrägansicht folgt dem Fahrtverlauf und visualisiert das Fahrzeug aus der Vogelperspektive. Ab sofort verfügbar ab Android-Version 2.2 sowie iOS 7. 

Unser Ziel ist die lückenlose Fahrplanauskunft!

von Dr. Heike Twele, Koordinatorin für die HAFAS-Forschungsprojekte10.07.2013

BarrierefreiheitIndoor-Navigation, barrierefreies Routing, Intermodalität: Viele unserer wegweisenden HAFAS-Features werden über Forschungsprojekte entwickelt. So ist die im Rahmen des Projektes BAIM erarbeitete barrierefreie Wegeführung heute ein wesentlicher Bestandteil der Auskunft des RMV (Rhein-Main-Verkehrsverbund) und des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) und dient uns als Grundlage für weitere HAFAS-Vorhaben, z.B. für die Schweizer SBB oder Västtrafik in Schweden.

Zurzeit bearbeiten wir drei große Felder: die lückenlose Tür-zu-Tür-Auskunft, Elektromobilität und Intermodalität sowie barrierefreies Routing in verschiedenen Ausprägungen. In diesem Zusammenhang untersuchen wir u.a. gemeinsam mit dem RMV Wege und Möglichkeiten zur idealen Reiseauskunft für ältere Menschen. Für diese Personengruppe sind neben Hinweisen zu Fahrstühlen und Rolltreppen auch Informationen zu Apotheken, Sanitäranlagen oder Arztpraxen sowie das Thema sichere Wege wichtig. Aber egal für welche Zielgruppe: Letztendlich wollen wir dabei "Design for all" entwickeln, also Systeme, die für alle Reisenden nützlich sind.

Die Ortung im Zug, die Einbindung intermodaler Angebote, der integrierte Kauf von Tickets und das Indoor-Routing sind Themen, die auch in Zukunft eine große Rolle spielen werden. In unserem jüngsten Projekt DIMIS, das wir gemeinsam mit der Deutschen Bahn durchführen, geht es z.B. um den besten Weg durch den Bahnhof bis zum Anschlussbus oder auch zum richtigen Bahnsteigabschnitt, um den Wagen mit dem reservierten Platz zu finden. So arbeiten wir frei nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel!

Beispiele für barrierefreies Routing bei HaCon-Kunden

Eurail-App: Europa für die Hosentasche

von Dirk Esters12.06.2013

Eurail-AppDie neue Eurail Rail Planner-App von HaCon bietet Bahnreisenden Offline-Informationen für europäische Fahrpläne und erspart Ihnen so teure Roaming-Gebühren.

Fahrplaninformationen im Ausland über das mobile Internet zu beziehen, lässt die Handyrechnung schnell in die Höhe schießen. Damit Reisenden solche Zusatzkosten erspart bleiben, sie aber dennoch auf aktuelle Fahrplaninformationen europäischer Bahnbetreiber zugreifen können, hat HaCon für die Eurail Group eine Offline-App entwickelt: Der Rail Planner steht kostenfrei für iPhones und Android-Smartphones zum Download bereit. Innerhalb kürzester Zeit haben bereits 30.000 Reisende die mobile Anwendung heruntergeladen und profitieren seitdem von der innovativen Informationsquelle, die den kostenpflichtigen Web-Zugriff überflüssig macht.

Durch den HAFAS-Algorithmus werden alle Fahrplandaten, die vom Internationalen Eisenbahnverband (UIC) geliefert werden, auf eine Größe von nur 17 MB komprimiert. Das entspricht in etwa der Datenmenge von vier MP3-Dateien. Neben der reinen Fahrplanauskunft bietet der Rail Planner weitere Features, die das Reisen angenehmer machen: So helfen beispielsweise detaillierte Stadtkarten der großen europäischen Metropolen und die integrierte Augmented Reality-Funktion bei der Orientierung am Zielort. Wissenswertes zu Land und Leuten kann ebenfalls nachgeschlagen werden. 

Die neue HAFAS-App hat auch die Redaktion von Railway-Technology.com überzeugt und landete prompt in der Liste der besten Apps für Zugreisende. Von der Vielzahl an Funktionen profitieren nach Ansicht der Redakteure alle Fahrgäste gleichermaßen - vom Geschäftsmann bis zur Großfamilie. 

Dänemark startet Pilotprojekt mit HAFAS Smart ITCS

von Jonas Ask Homaa, Projektleiter bei Rejseplanen25.04.2013

Als landesweite Fahrplanauskunft für Dänemark wollen wir von Rejseplanen unseren Fahrgästen so genaue Echtzeitdaten wie möglich liefern. Es gibt  zahlreiche dänische Verkehrsunternehmen, die alle mit unterschiedlichen IT-Systemen in ihren Fahrzeugen arbeiten. Wir sind einerseits an einem einheitlichen Standard interessiert, der die Datenqualität sicherstellt. Andererseits wollten wir mobile Geräte als preisgünstige Möglichkeit zur Generierung von Echtzeitdaten testen -  dafür hat sich HAFAS Smart ITCS nahezu angeboten. Allein die Hardware stellt einen enormen ökonomischen Vorteil dar: Ein Smartphone oder Tablet ist deutlich günstiger als die bisherigen Bord-Geräte.

Wie flexibel HAFAS Smart ITCS sein kann, zeigt sich besonders in einem unserer Testgebiete: Die Insel Bornholm mit ihren 41.000 Einwohnern wird von kleinen Busunternehmen bedient, die wir mit Tablets ausstatten. Es gibt bestimmte Tageszeiten, in denen nur wenige Kunden die Busse nutzen. Dann werden oft Mini-Vans oder auch Taxis eingesetzt. Die Tablets können in diesen Fällen einfach in die jeweiligen Fahrzeuge mitgenommen werden und so weiter Echtzeitdaten liefern, um die Anschlusssicherung auf Bornholm zu gewährleisten. Für viele ländliche Gebiete oder auch auf den Inseln können so auf einfache Art und Weise Verkehrsinformationen generiert werden. Das erlaubt uns, Reisenden die Beförderung zu garantieren: Bei Verspätungen oder Ausfällen können wir Ersatzfahrzeuge stellen, z.B. Taxis.

Parallel zu HAFAS Smart ITCS haben wir zudem eine App gestartet, um zu testen, wie die Echtzeitdaten unsere Kunden erreichen. Die verbesserte Informationsqualität hatte einen unmittelbaren Anstieg der Kundenzufriedenheit zur Folge. Mittlerweile haben über fünfzig Prozent der Dänen ein Smartphone und auf nahezu jedem zweiten davon ist eine Rejseplanen-App installiert. Im November 2012 haben wir die Millionen-Downloadmarke unserer Apps geknackt. Insofern ist es für uns selbstverständlich, dass wir nun die letzte Lücke schließen, um unsere Kunden während der gesamten Reise genauestens zu informieren: Von der Fahrplanauskunft zuhause bis zur Anschlussinformation unterwegs.

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