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Push- und Pulldienste

Im (Pendler-)Alltag von Echtzeit profitieren

Liegt eine Verspätung oder Störung im Betriebsablauf vor, wünschen sich Fahrgäste, so schnell wie möglich informiert zu werden. Durch selbst initiiertes Nachsehen auf einer Abfahrtstafel, im Internet oder auf einem mobilen Gerät können sich Reisende über Aktuelles rund um ihre Zug- oder Busverbindung schlau machen. Doch gerade Pendler gehen normalerweise davon aus, dass ihr Bus oder ihre Bahn pünktlich ist und schauen deshalb nicht regelmäßig nach, ob Verspätungen zu erwarten sind. Im Vergleich zu der „klassischen“ Variante des selbstständigen Abholens aktueller Informationen bieten Push-Services eine wesentlich bequemere Alternative und einen erheblichen Mehrwert für Pendler: Kommt es zu Abweichungen vom Soll-Fahrplan, wird die Änderung der betroffenen Verbindung direkt auf das Mobiltelefon des Fahrgastes gesendet bzw. „gepusht“. Die Vorteile liegen auf der Hand: Einmal abonniert, bedarf es dank der Push-Dienste keiner ergänzenden Suche mehr – Reisende sind jederzeit auf dem neuesten Stand der Dinge. Zu den Störungsmeldungen, die auf diese Weise kommuniziert werden, gehören nicht nur Informationen über Verspätungen ab dem Startpunkt, Ankunfts- und Abfahrtsverzögerungen bei Umstiegen und verspätete Ankunft am Zielort. Auch die Prüfung auf Erreichbarkeit der Anschlüsse innerhalb der Verbindung sowie „unscharfe“ Meldungen wie Sturm- oder Hochwasserwarnungen werden vom Push-Dienst abgedeckt. 

Neben der Übertragung über die Fahrplan-App können Echtzeitinformationen zu aktuellen Fahrzeugstandorten und möglichen Verspätungen auch über E-Mail, SMS oder Twitter an die Fahrgäste übermittelt werden. Durch die Bereitstellung verschiedener Optionen können sich Reisende so ihren bevorzugten Kommunikationskanal aussuchen und darüber einfach ihre Verbindung im Blick behalten. Umbuchungen können bei Bedarf schnellstmöglich vorgenommen werden.  

Beispiel: Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN)

Der VBN betrachtet Fahrgastinformationen in erster Linie als eigene Bringschuld und nicht als Holschuld des Reisenden: „Push-Services sind die zeitgemäße Antwort auf die gestiegene Erwartungshaltung unserer Kunden“, sagt VBN-Geschäftsführer Rainer Counen. Die Reaktionen sind eindeutig: Die Fahrgäste des VBN fühlen sich noch besser informiert und bewerten den zusätzlichen Service positiv, auch, wenn ihre Verbindung einmal nicht wie geplant stattfinden kann.

In wenigen Schritten zum Push-Abo: Möchte man über Störungen einer bestimmten Verbindung informiert werden, aktiviert man zunächst deren Überwachung (1). Anschließend lassen sich verschiedene Einstellungen vornehmen, z.B. ab wie vielen Verspätungsminuten (2) oder an welchen Wochentagen man benachrichtigt werden will (3). Die eingehende Push-Nachricht signalisiert eine Störung der abonnierten Verbindung (4). Ein Klick öffnet eine Übersicht aller Meldungen zur überwachten Route (5). Nun kann man sich via Echtzeitrouting alternative Verbindungen anzeigen lassen (6). 

 

 

 

 

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