HAFAS-Algorithmus ... und das Konzept

Konzept HAFAS ist derzeit wohl das einzige Fahrplanauskunftssystem, das sowohl bei Kunden des Fernverkehrs (Staatsbahnen bzw. Eisenbahngesellschaften in sieben europäischen Ländern) als auch im Bereich des Nahverkehrs (ca. 50 Verkehrsunternehmen bzw. Verkehrsverbünde und fünf deutsche Bundesländer) im Einsatz ist. HAFAS wird derzeit auf drei Kontinenten in insgesamt 16 Ländern eingesetzt. Darüberhinaus wird HAFAS inzwischen im Flug- und Güterverkehr eingesetzt.

Doch was zeichnet HAFAS aus? Wo liegen die Unterschiede zu anderen Auskunftssystemen?

Stabilität, Kapazität und Performance
HAFAS ist wohl das weltweit meistgenutzte Fahrplanauskunftssystem. Allein bei der Deutschen Bahn AG werden derzeit in Spitzenzeiten mehr als 1.600.000 Verbindungen pro Stunde berechnet. Hierzu ist ein Höchstmaß an Stabilität und beste Performance notwendig. So kann ein einzelner HAFAS-Server bis zu 150.000 Verbindungen pro Stunde berechnen. Auch die Netzgröße ist beliebig skalierbar. So werden allein bei der Deutschen Bahn über 400.000 Bahnhöfe und Haltestellen, sowie 40 Mio. Adressen verarbeitet. Über das Poolkonzept können zudem unterschiedliche Fahrpläne zur Laufzeit verknüpft werden.
Mehrdimensionaler Algorithmus
Der HAFAS-Algorithmus sucht nicht nur nach den schnellsten Verbindungen, sondern durchsucht einen mehrdimensionalen Raum und findet so in einem Schritt schnelle, bequeme und inzwischen auch preisgünstige Alternativen. Damit kann das Angebot der Verkehrsunternehmen optimiert den verschiedenen Kundenschichten präsentiert werden. Der Kunde kann durch die Vorgabe von Filtern eine bestimmte Verbindungsmenge bestimmen (nur schnell, nur bequem) alternativ aber auch alle sinnvollen Alternativen ermitteln lassen. Über vielfältige Steuerparameter kann HAFAS so kundengerecht eingestellt werden.
Offenheit des Systems
HAFAS ist nicht von bestimmten Fahr- und Dienstplanungssystemen oder Karten bzw. GIS-Modulen abhängig. Eine offene Schnittstelle zu Fahrplandaten, Verspätungsinformationen und anderen Systemen erlaubt stets individuelle Lösungen. So existieren Tür zu Tür Lösungen mit verschiedensten Routing- und Kartenmodulen.
Integration in verteilte Umgebungen
HAFAS unterstützt verschiedene Schnittstellen zur Kommunikation mit Content Management Systemen oder Karthographie Systemen (GIS). Über die Protokolle zu DELFI, EU-SPIRIT, DIRECT oder die HaCon-Baukastenlösung können auch andere Fahrplanauskunftssysteme angesprochen werden. Auch Tarifmodule oder Ticketinglösungen können über eine offene Schnittstelle integriert werden.
Verarbeitung von Echtzeitinformationen und Störungsmeldungen
Über offene Schnittstellen können Verspätungsinformationen integriert werden. Dabei stehen unterschiedliche algorithmische Strategien zur Verarbeitung dieser Informationen zur Verfügung. Auch textuelle Störungsinformationen können über eine XML-Schnittstelle oder den HAFAS-Information-Manager integriert werden.
Breiter Kundenstamm
HAFAS wird inzwischen in 16 Ländern bei über 50 Kunden eingesetzt. Dies sichert die Innovationskraft des Produktes. Über 30 Softwareentwickler arbeiten so stets an den neusten Lösungen im Bereich Fahrplanauskunft.

Verknüpfung von Printmedien und Algorithmik
Der schnelle HAFAS-Algorithmus erlaubt auch komplexe Berechnungen, z.B. für Intervalle über den gesamten Fahrplan (24 Stunden und 365 Tage). Eine Verknüpfung von Algortihmus und Printmedien erlaubt so die Generierung von innovativen Produkten, wie Städteverbindungshefte, Anschlussplaner oder den neuen Print2Web oder Print2Mobile Medien. Mit den Print2Web Medien können so individuelle Printmedien direkt und "on demand" aus der Fahrplandatenbank generiert werden.

Weitere Informationen zu Algorithmus und Konzept finden Sie hier.

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