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Der HAFAS-Algorithmussteht praktisch
für alle Hardware-Plattformen vom PC bis zur Mainframe zur Verfügung.
Die Einsatzmöglichkeiten reichen damit vom privaten PC über Info-Säulen und
Client/Server-Lösungen bis hin zur Zentralrechnerlösung.
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Im Einsatz befinden sich Systeme auf folgenden Plattformen:
- DEC-Workstations unter VMS und OSF-UNIX (alpha-Proz.)
- HP-Apollo-Workstations unter HP-UX (z.B. als Minitel-Server)
- Siemens Workstations MX 300/500 unter SINIX
- Mainframe: TANDEM, IBM
- PC unter LinuX
- PC unter Windows 3.x, Windows 95/98, Windows NT 3.5, Windows NT 4.0, Windows 2000
(16- und 32-bit-Version)
- PC unter OS/2 2.x, OS/2 3.0
- Palm size PC und Pocket PC unter Windows CE
HAFAS ermittelt Routenvorschläge und Fahrplanauskünfte
auf Basis aktueller Liniennetz- und Fahrplandaten. Auch Fußweg- oder PKW-Netze sowie
Stadtpläne können verarbeitet werden. Über eine Anfrage mit Eingabe des
Start- und Zielpunktes (wahlweise Haltestelle, Adresse, Point of Interest oder über
eine Karte) unter Angabe von Wochentag und Tageszeit berechnet HAFAS
die optimalen Fahrverbindungen. Das Ergebnis ist eine massgeschneiderte Fahrplanauskunft
vom Start- zum Zielpunkt mit ausführlichen Informationen über Fahrtroute und
Fahrzeiten. Weitere Optionen ermöglichen die Berücksichtigung individueller
Anforderungen des Kunden z.B. hinsichtlich Umsteigehäufigkeit oder Verkehrsmittelwahl.
Datenformat und Algorithmus berücksichtigen praktisch alle Besonderheiten sowohl des
schienengebundenen Fernverkehrs als auch des städtischen und regionalen Nahverkehrs,
sowie des Flugverkehrs:
- Gleichzeitige Berechnung von hochgetakteten Linien des Stadtverkehrs und von
Einzelfahrten des Fernverkehrs.
- Berücksichtigung beliebiger Verkehrstageregelungen (auch bei Verbindungen
nach 24 Uhr, Fahrten über mehrere Tage, Änderung der Verkehrstageregelung
im Fahrtverlauf etc.)
- Ausgabe der Linienbezeichnung und Richtungsangabe im Nahverkehr, Ausgabe der
genauen Zugbezeichnung (Nummer, Gattung) im Fernverkehr. Ausgabe zusätzlicher
Fahrtattribute (z.B. Zugrestaurant, Fahrradmitnahme etc.) Alle Fahrtattribute
können im Fahrtverlauf wechseln.
- Abbildung von Kurswagen, Durchbindungen und Vereinigungen, um die Anzahl der
erforderlichen Umsteigevorgänge und Zugbezeichnungen richtig darzustellen.
- Komplexe Vorgabe von Mindestumsteigezeiten auf verschiedenen Ebenen (schrittweise
Verfeinerung von globalen Standardwerten zu lokalen Vorgaben je Linie/Zugpaar).
Berücksichtigung von Fusswegen zwischen Haltestellen.
- Berücksichtigung von Zeitzonen und negativen Fahrzeiten
über Zeitzonengrenzen.
- Berücksichtigung von Bedarfsverkehren, Rufbussen oder Zwischenhalten
auf freier Strecke ("hailing section").
- Schnittstelle zu Ist-Informationen (der Bahnen oder zu RBL Systemen).
- Berechnung von Fahrplänen über größere Intervalle
(24 Stunden und 365 Tage) als persönlichen Fahrplan oder Fahrplanheft.
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