Aktuelles

Interviews und Neuigkeiten

Interviews zu aktuellen Themen aus der Mobilitätsbranche, Neuigkeiten aus der Welt der „Combined Power for Mobility“-Partner und Berichte von unseren Aktivitäten auf Messen und Events – hier erfahren Sie, welche Themen uns bewegen und was uns antreibt. Zusätzlich informieren wir über neue Produkte in unserer Lösungswelt sowie die neuesten Features und Funktionen.

Landesweite MaaS-Plattform für Spanien

mit Hacon-Technologie

Siemens Mobility und everis haben von der spanischen Eisenbahngesellschaft Renfe einen Fünfjahresvertrag über die Entwicklung und den Betrieb einer landesweiten, intelligenten MaaS-Plattform (Mobility as a Service, MaaS) erhalten.

Die umfassende digitale Plattform wird verschiedene Shared-Mobility-Modelle wie Carsharing und Scooter-Services und öffentliche Verkehrsmittel wie Zug, U-Bahn, Bus sowie Fahrrad integrieren. Fahrgäste erhalten so die Möglichkeit, die für ihre Bedürfnisse am besten geeignete Reisemöglichkeit unkompliziert zu ermitteln und direkt zu buchen. Nach ihrer Fertigstellung wird die Plattform in 27 spanischen Städten zur Verfügung stehen, darunter in Großstädten wie Madrid, Barcelona, Valencia, Bilbao und Sevilla.

Siemens Mobility und everis übernehmen im Schulterschluss die Umsetzung und den Betrieb der geplanten Plattform. Siemens Mobility wird die Kerntechnologie für das MaaS-System bereitstellen, während das multinationale Beratungsunternehmen everis die Systemintegration und die Unterstützung für den kommerziellen Betrieb, einschließlich der Marketing- und Rechtsaspekte, liefern wird.

An den intermodalen digitalen Lösungen von Siemens Mobility sind die Tochtergesellschaften Hacon, eos.uptrade, Bytemark und Padam Mobility beteiligt.

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Siemens Mobility hat die Akquisition von Padam Mobility bekannt gegeben. Das Unternehmen mit Firmensitz in Paris ist führender Anbieter von SaaS-Lösungen (Software as a Service) und entwickelt KI-gestützte Plattformen und Anwendungen für On-Demand- und Paratransit-Dienste. Mit der Akquisition verstärkt Siemens Mobility ihr Engagement im Bereich intermodaler Mobilitätslösungen.

Im Markt setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass On-Demand-Dienste eine sinnvolle und attraktive Ergänzung zum klassischen, fahrplangebundenen ÖV darstellen. Sie tragen dazu bei, Angebotslücken in niedrig frequentierten Zeiten und Regionen sowie auf der ersten und letzten Meile effizient und für die Passagiere komfortabel zu schließen.

„Dass wir nun Teil der Siemens Mobility-Familie für intermodalen Verkehr sind, ist für uns eine riesengroße Chance. Gemeinsam können wir unsere ambitionierten Ziele umsetzen: Regionen miteinander zu verbinden, Mobilitätsangebote in Gebieten mit geringer bis mittlerer Bevölkerungsdichte zu verbessern und moderne Paratransit-Dienste anzubieten. Das Vertrauen, das Siemens Mobility in unser Team, unsere Vision und unsere Agilität setzt, verleiht uns zusätzliche Stärke“, so Grégoire Bonnat, Mitgründer und CEO von Padam Mobility.

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... in der Pressemitteilung von Siemens Mobility

... in unserem Interview mit Grégoire Bonnat

BMWi-Infrastrukturatlas Deutschland zeigt Erreichbarkeit öffentlicher Einrichtungen an

Hacon liefert für Forschungsprojekt im Auftrag des BMWi ÖPNV-Routing aus über 2 Milliarden Quelle-Ziel-Relationen

Wie steht es um die Verfügbarkeit und Erreichbarkeit von öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Kitas, Kultur- und Freizeitzentren in Städten und Gemeinden? Dieser Frage geht der Infrastrukturatlas Deutschland auf den Grund. An dem Forschungsvorhaben im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie war Hacon neben dem DLR unter der Leitung des TÜV Rheinland beteiligt.

Im Rahmen des Projektes wurde die Erreichbarkeit von 22 Infrastrukturtypen aus den Bereichen Verwaltung-und Dienstleistung, Bildung und Erziehung, Gesundheit sowie Kultur und Freizeit analysiert. Auch die Erreichbarkeit von Verkehrsknotenpunkte stand auf dem Prüfstand. Bei der Erreichbarkeitsanalyse wurden fünf Verkehrsmodi vom ÖPNV, über PKW bis hin zu Fahrrad und Fußweg untersucht. Die Reisezeiten für den ÖPNV wurden von Hacon, die Reisezeiten im Individualverkehr vom DLR berechnet.

Bei ca. 22 Millionen Startadressen ergaben sich so über 2 Milliarden Quelle-Ziel-Relationen. Zusätzlich wurden weitere Optionen mitberechnet, um z. B. auch die schnellstmögliche Erreichbarkeit zu Infrastruktureinrichtungen wie Notfall-Kliniken zu ermitteln.

Auf Grundlage dieser Berechnungen stehen nun verlässliche Daten zur Verfügung, die zeigen, wie viele Menschen eine Einrichtung in angemessener Weise erreichen können. Dadurch kann der Infrastrukturbedarf in Regionen, Städten und Gemeinden besser verglichen und Investitionen besser abgeschätzt werden. Die Daten des Projekts eröffnen darüber hinaus eine Vielzahl an weiteren Analysemöglichkeiten, um öffentliche Mittel gezielter einsetzen zu können.

Mehr dazu unter www.infrastrukturatlas-deutschland.de

Siemens Mobility wird mit dem niederländischen Joint Venture RiVier (NS, HTM und RET) einen Vertrag über die Entwicklung einer intelligenten „Mobility as a Service“ (MaaS)-Plattform für den landesweiten Einsatz schließen. Das System, das ab Herbst zur Verfügung stehen soll, ermöglicht Mobilitätsanbietern, die Planung, Buchung und Bezahlung von intermodalen Reisen in einer App zu vereinen. Das technologische Herzstück der MaaS-Plattform wird von Hacon und eos.uptrade – Tochtergesellschaften von Siemens Mobility – bereitgestellt.

Michael Frankenberg, CEO von Hacon und Head of Intermodal Solutions bei Siemens Mobility freut sich, gemeinsam mit den Partnern eine zukunftsweisende Lösung für die Niederlande zu liefern: „Für eine perfekte Passenger Experience müssen die Akteure der Branche kooperieren. Es ist inspirierend zu sehen, wie NS, RET und HTM ihre Kräfte bündeln, um die niederländische Mobilitätslandschaft gemeinsam noch attraktiver zu gestalten. Bei Hacon und eos.uptrade sind wir sehr stolz darauf, mit unserem Know-how und unseren Lösungen einen Beitrag zu diesem zukunftsweisenden Projekt zu leisten“.

Als offenes Ökosystem lässt sich die Plattform mit bestehenden Apps der MaaS-Anbieter NS, RET und HTM verbinden. Die Initiatoren möchten auch weitere Mobilitätsdienstleister für ihr Projekt gewinnen und so das Reisen per öffentlichem Verkehr, Bikesharing, Auto, Scooter oder Taxi noch zugänglicher und komfortabler gestalten.

Erfahren Sie mehr in der Pressemitteilung von Siemens Mobility

Schweizer ÖV hat Entschädigung bei Verspätungen getestet – mit Unterstützung von Hacon

Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB haben im Auftrag der Alliance SwissPass einen Pilotversuch zur Entschädigung bei Verspätungen durchgeführt. Der Pilot lief von Ende September bis Ende Oktober 2020; 300 Testkunden waren daran beteiligt.

Im Rahmen des Pilotprojekts kam auch ein neues Hacon-Produkt erstmalig zum Einsatz: Die HAFAS Time Machine unterstützt Verkehrsunternehmen beim effizienten Fahrgastrechte-Management. Mit ihrer Hilfe wird im Nachhinein schnell und einfach überprüft, ob die individuelle Verbindungskette eines Fahrgasts pünktlich durchführbar war. Besonderheit: Erstmalig können nicht nur einzelne Fahrten, sondern auch komplexe Verbindungen mit mehreren Umstiegen binnen weniger Klicks kontrolliert werden. Potenzielle Alternativverbindungen werden automatisch mitgeprüft. Routing- und Alternativvorschläge variieren je nach tagesaktueller Verkehrs- und Fahrplanlage, die Rekonstruktion ist daher anspruchsvoll. Genau das leistet die HAFAS Time Machine: Sie macht die komplette Verbindungsauskunft – wie sie auch dem Fahrgast am Reisetag angezeigt worden wäre – auf Basis historischer Daten nachträglich zugänglich.

Ab Januar 2021 tritt dann in der Schweiz die reguläre Entschädigungsregelung in Kraft, die für alle ÖV-Kunden gilt und Entschädigungen ab einer Verspätung von mehr als 60 Minuten vorsieht. Auch dabei wird die HAFAS Time Machine zum Einsatz kommen.

Weitere Informationen zur HAFAS Time Machine gibt es hier oder in unserem Produktvideo.

And the Winner is ... Hubi!

Deutscher Mobilitätspreis für HUB CHAIN-Projekt mit autonomem DRT-Service „Hubi“

Dass DRT-Angebote wie autonome Shuttles nahtlos den Nahverkehr ergänzen können, beweist das Projekt HUB CHAIN, an dem Hacon gemeinsam mit weiteren Partnern beteiligt ist. Das Forschungsvorhaben unter Federführung der Stadtwerke Osnabrück wurde jüngst mit dem Deutschen Mobilitätspreis 2020 ausgezeichnet: „Deutschland – Land der Ideen“ und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur prämierten HUB CHAIN als Leuchtturmprojekt für eine vernetzte Mobilität. Im Mai wurde das Projekt bereits vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als einer von drei Preisträgern mit dem Innovationspreis Reallabore gewürdigt – als vorbildlicher Impulsgeber für den Innovationsstandort Deutschland.

Im Rahmen von HUB CHAIN hat Hacon eine Auskunfts- und Buchungsplattform für den autonomen Minibus „Hubi“ umgesetzt, die in unterschiedlichen Testszenarien im Raum Osnabrück praktisch erprobt wird. Über die HUB CHAIN-App wird zum einen der aktuelle Standort des autonomen Busses angezeigt – zum anderen lassen sich darüber Sitzplätze für die Fahrten reservieren. HUB CHAIN zielt darauf ab, On-Demand- und Taktverkehr miteinander zu verzahnen, um suburbane und ländliche Räume besser an urbane Zentren anzubinden.
 

Wir monitoren die Situation kontinuierlich und passen unsere nächsten Schritte entsprechend der aktuellen Entwicklung und Prognosen an. In unseren Aktivitäten orientieren wir uns an den Empfehlungen der WHO und einer speziell eingerichteten Task-Force unseres Mutterkonzerns, der Siemens AG.

Als Software- und IT-Unternehmen unterstützt HaCon Remote-Arbeitsplätze und das Arbeiten im Home-Office in maximalem Umfang. Die Kommunikation erfolgt intern wie extern über verschiedene und damit auch redundante Kommunikationskanäle. Es finden täglich virtuelle Team- und Managementmeetings statt, so dass eine sehr enge Kommunikation sichergestellt ist.

Gerne stehen wir Ihnen zur Verfügung, um Sie gerade jetzt schnell und pragmatisch zu unterstützen. Sie erreichen uns weiterhin über Ihre bekannten Ansprechpartner.

Zu unseren Maßnahmen gehören:

  • - Nahezu alle Mitarbeiter arbeiten von zu Hause aus
  • - Enge Kommunikation mit allen Beteiligten
  • - Hoher Standard der Bürohygiene für die wenigen im Büro arbeitenden Mitarbeiter
  • - Einrichtung einer HaCon-Intranetseite für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit aktuellen Informationen zu COVID-19
  • - Vermeidung von Geschäftsreisen und Ersatz durch Videokonferenzen oder Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt
  • - Keine Teilnahme an Messen, Ausstellungen und externen Events
  • - Keine Teilnahme an externen Bildungsveranstaltungen
  • - Quarantäneprozesse für Mitarbeiter, die aus Risikogebieten zurückkehren

Wir aktualisieren diese Informationen ständig und halten Sie auf dem Laufenden.

Der Öffentliche Verkehr unternimmt unglaubliche Anstrengungen, um Mobilität für alle auch in diesen schwierigen Zeiten zu ermöglichen. Dafür danken wir Ihnen und sind stolz darauf, ein Mitglied dieser Gemeinschaft zu sein. Bitte bleiben Sie gesund und lassen Sie uns weiter gemeinsam für eine sichere und nachhaltige Mobilität sorgen. Diese spielt auch in Zukunft eine zentrale Rolle in unserer Gesellschaft.

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